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 die Klarinettentage 2014 waren SPITZE!  20142014

 

 

Teilnehmerbericht von den Klarinetten Tage 2014 im Schloss Unteröwisheim von Barbro

Gemeinsam musizieren verbindet - das konnten auch die 26 Teilnehmer der diesjährigen Klarinetten Tage im Schloss Unteröwisheim wieder einmal erleben. Wenn diese Verbindung dann noch in einem derart angenehmen Ambiente mit begeisterten, hochqualifizierten Lehrern und zahlreichen anderen engagierten Musikern stattfindet, ist das aber dennoch etwas ganz Besonderes.
Ich werde sicher noch lange davon zehren und gerne an Euch alle zurückdenken.

Diese 4.Klarinettentagen knüpften konzeptionell an die erfolgreichen Veranstaltungen in den Vorjahren an. Wieder stand das musikalische Gruppenerlebnis im Vordergrund des zweieinhalbtägigen Klarinetten-Workshops. Hierbei wurden alle Teilnehmer vom gering erfahrenen Anfänger über den Quereinsteiger bis zum fortgeschrittenen Klarinettisten ihren Fähigkeiten entsprechend integriert und gefördert. Neben den B-Klarinetten kamen auch sonnst seltener angebotene Instrumente wie die Es-Klarinette, eine Alt-Klarinette mehrere Bass-Klarinetten und eine Kontrabass-Klarinette zum Einsatz.

Als Dozenten begleiteten und betreuten das Wochenende wie schon in den Vorjahren Bettina Beigelbeck und in diesem Jahr erstmals Rudolf Mauz, bekannt durch seine zahlreichen Arrangements und als Autor der „Fröhlichen Klarinette“. Somit bestand in diesem Jahr zum ersten Mal die Gelegenheit von Rudolf Mauz arrangierte Stücke im großen Ensemble oder auch in kleineren Kammermusik-Gruppen direkt mit ihm zu proben. Daneben wurden alle Teilnehmer im Einzelunterricht intensiv gefördert. Hier erhielten sie die Chance, einmal einen anderen Lehrer kennen zu lernen und neue Ideen und Tipps auszutauschen. Dies war jedoch kein stures Abspielen von Tonleitern oder Abrufen von auswendig Gelerntem, sondern zu einem wesentlichen Teil Spaß, Gefühl, Emotion und gelegentlich auch Leidenschaft.

Neben den direkt für die Klarinetten Tage gegründeten Ensembles nahmen auch drei Duos an der Veranstaltung teil, die sich aktuell für die Teilnahme am diesjährigen Wettbewerb „Jugend-musiziert“ in der Kategorie Bläserensemble vorbereiten. Sie konnten hier weiter an ihren Stücken feilen und reichlich Aufführungserfahrung sammeln. Neben den für die anderen Teilnehmer offenen Proben fand ein kursinternes Vorspiel statt, bei dem die Duos jeweils ihr Gesamtprogramm für die Wettbewerbsteilnahme präsentierten. Daneben gaben sie im Abschlusskonzert einen öffentlichen Einblick in ihr beeindruckendes Programm mit Stücken von Bennett, Crusell, Klezmer, Sobeck, Vanderhagen, Bach und Poulenc.
Für die verbleibenden Proben und den anstehenden Wettbewerb an dieser Stelle allen viel Erfolg!

In Anlehnung an das musikalische Programm des Gesamt-Ensembles, das neben „New York New York“ und der „Petersburger Schlittenfahrt“ auch ein Arrangement verschiedener Filmmelodien aus „Goldfinger“, „Amelie“, der „Clou“ und dem „Fluch der Karibik“ enthielt wurde im Abendprogramm der James Bond Film „Goldfinger“ angeboten.
Daneben blieb neben den Proben noch reichlich Zeit für gute Gespräche, Spiele, Spaziergänge oder auch zum Lesen und Abspannen.
Beispielsweise konnte man im Spiel „Teamwork Musik“ das musikalische Wissen unter großem Gelächter und zahlreichen Meinungsverschiedenheiten einsetzen und testen. Hier haben wir erfahren, was passiert, wenn ein Team aus zwei Spielern einen musikalischen Begriff beschreiben soll, hierfür aber nur einen gemeinsamen Satz sagen darf, ohne sich vorher abzusprechen. Wie zum Beispiel:

  • Es ist das goldene Gegenstück zur Klarinette.
    (Saxophon)

  • Das Etwas ist bestehend aus vier viertel Noten.
    (Ganze)

  • Es macht Geräusche mit seiner/ihrer Stimme.
    (Sänger)

  • Es klingen viele Töne gleichzeitig nebeneinander,
    sie sind schräg und werden zufällig angeschlagen.
    (Cluster)

Unsere Tage hatten hier einen wunderschönen Rahmen in mittelalterlicher Atmosphäre um Musik und Winterferien ideal miteinander zu verbinden.
Das Jahresteam und die Mitarbeiter der CVJM geführten Tagungsstätte haben uns freundlich aufgenommen und kulinarisch verwöhnt. Nicht zuletzt dadurch konnten wir alle Lernen, Erfahrung sammeln und auch unseren angereisten Eltern, Familienmitgliedern und Freunden im Abschlusskonzert im Gewölbekeller ein beeindruckendes musikalisches Erlebnis anbieten, so dass wir alle etwas aus Unteröwisheim mit nach Hause nehmen konnten.